Texte für Beileidskarten

TrauersprücheGerne dürfen Sie alle hier vorliegenden Texte frei für Ihre Beileidskarte verwenden. Wier haben hier eine große Sammlung von einfühlsamen Texten zusammen getragen und hoffen Ihnen damit eine kleine Zusammenfassung zu liefern, welche es Ihnen erleichtert Ihre Kondolenzkarte oder Ihre Beileidskarte zu schmücken, gestallten anzufertigen. Nicht jedem fällt es leicht in diesen Stunden die richtigen Worte zu finden, auch ist dies nicht immer sehr leicht.Trauersprueche.net

Trauerworte für Beileidskarten

Der lange Schlaf des Todes schließt unsere Narben zu,
und der kurze des Lebens unsere Wunden.
(Jean Paul)

Traurige Gedichte für Beileidskarten

Wenn sehr nahe stehende Personen einen sehr wichtigen Menschen in Ihrem Leben verlieren, dann gilt in dieser schrecklichen Situation für den anderen da zu sein und Beileid zu bekunden sowie Trost zu spenden. Eine Beileidskarte sollte in einem angemessenem Ton stattfinden und rechtzeitig erfolgen. Man kann hierfür gerne auf Vorlagen zurückgreifen, um so somit persönlich eine Inspiration zu erhalten. Schön wäre es, wenn die Beileidskarte mit persönlichen Worte angereichert ist, und wenn man den verstorbenen kannte, auch gerne persönliche Erlebnisse aus der Vergangenheit mit einbauen. Wichtig ist: Immer ehrlich bleiben!

Trauer Worte für Beileidskarten

Sobald wir anfangen zu leben,
drückt oben das Schicksal den Pfeil des Todes aus der Ewigkeit ab -
er fliegt so lange, als wir atmen,
und wenn er ankommt, so hören wir auf.
„O stürben wir doch auch so alt und lebenssatt wie unser Jubel – Greis!“
sagen dann diejenigen, deren Pfeile noch fliegen.
(Jean Paul)

Texte für Beileidskarten

Spät habe ich dich geliebt, du Schönheit, so alt und doch so neu,
spät habe ich dich geliebt! Und siehe, du watest im Innern,
und ich war draußen und suchte dich dort; und ich, mißgestaltet,
verlor mich leidenschaftlich in die schönen Gestalten,
welche du geschaffen. Mit mir warst du und ich war nicht mit dir.
Die Außenwelt hielt mich lange von dir fern, und wenn diese nicht in dir
gewesen wäre, so wäre sie überhaupt nicht gewesen.
Du riefest und schriest und brachst meine Taubheit. Du schillertest,
glänztest und schlugst meine Blindheit in die Flucht. Du wehtest
und ich schöpfte Atem und atme zu dir auf.
Ich kostete dich und hungre und dürste. Du berührtest mich
und ich entbrannte in deinem Frieden.
(Augustinus von Hippo)

Durch die Straßen der Städte,
vom Jammer gefolget,
schreitet das Unglück -
lauernd umschleicht es
die Häuser der Menschen,
heute an dieser
Pforte pocht es,
morgen an jener,
aber noch keinen hat es verschont.
Die unerwünschte
schmerzliche Botschaft
früher oder später
bestellt es an jeder
Schwelle, wo ein lebendiger wohnt.
Wenn die Blätter fallen
in des Jahres Kreise,
wenn zum Grabe wallen 
entnervte Greise,
da gehorcht die Natur
ruhig nur
ihrem alten Gesetze,
ihrem ewigen Brauch,
da ist nichts, was die Menschen entsetze!
Aber das Ungeheure auch
lerne erwarten im irdischen Leben!
Mir gewaltsamer Hand
löset der Mord auch das heiligste Band,
in sein stygisches Boot
raffet der Tod
auch der Jugend blühendes Leben.
(Friedrich Schiller)

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