Trauer Worte

Trauerworte für Beileidskarten

Nichts ist dauernd als der Wechsel, nichts beständig als der Tod.
(Ludwig Börne)

Du kamst, du gingst mit leiser Spur,
ein flücht´ger Gast im Erdenland;
Woher? Wohin? Wir wissen nur:
Aus Gottes Hand  in Gottes Hand.
(Ludwig Uhland)

Für die, welche an keine Unsterblichkeit glauben, gibt es
auch keine.
(Ludwig Börne)

Es war, als hätt´ der Himmel
Die Erde still geküsst
dass sie im Blütenschimmer
von ihm nur träumen müsst´.

Die Luft ging durch die Felder,
die Ähren wogten sacht,
es rauschten leis die Wälder,
so sternklar war die Nacht.

Und meine Seele spannte
weit ihre Flügel aus,
flog durch die stillen Lande, 
als flöge sie nach Haus.
(Joseph von Eichendorff)

Es wandelt, was wir schauen,
Tag sinkt in´s  Abendrot.
Die Lust hat eigenes Grauen,
und alles hat den Tod.

In´s  Leben schleicht das Leiden
sich heimlich wie ein Dieb,
wir alle müssen scheiden
von allem, was uns lieb.

Was gäb es doch auf Erden,
Wer hielt´ den Jammer aus,
wer möcht´ geboren werden,
hieltst du nicht droben Haus!

Du bist´s, der, was wir bauen,
mild über uns zerbricht,
dass wir den Himmel schauen -
darum so klag ich nicht.
 (Joseph von Eichendorff)

Trennung ist wohl Tod zu nennen,
denn wer weiß, wohin wir gehen,
Tod ist nur ein kurzes Trennen
auf ein baldig Wiedersehen.
(Joseph von Eichendorff)